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Sicherheit unter Linux

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Einleitung


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Übersicht: Einleitung


Sicherheit ist Einstellungssache


How do you make a UNIX computer that is secure?
It's easy...really. Just put the computer in a steel room,
turn it off, and lock the door as you leave.


Simson L. Garfinkel


Das obige Zitat bringt es auf den Punkt: Ein sicheres Linux System gibt es prinzipiell nicht. Man kann nur versuchen, diesem Zustand möglichst nahe zu kommen. Durch Wissen um die Zusammenhänge in einem Linux-System, kluges Konfigurieren und ein gesundes Maß an Paranoia soll dem möglichen Angreifer die Arbeit so schwer wie möglich gemacht werden. Dies ist das erste Ziel: Vermeidung von Einbrüchen.

Das zweite Ziel ist ein geschultes Auge. Wenn ein populäres Linux-System über einen Zeitraum von z.B. fünf Jahren kein einziges Mal angegriffen wurde, so ist das nicht ein Zeichen für ein gutes Sicherheitskonzept, sondern eher ein Hinweis darauf, dass Einbrecher nicht erkannt worden sind.

Das dritte Ziel ist die Wiederherstellung eines durch äußere Angriffe zerstörten Systems. Ein Einbruch ist nur eine Frage der Zeit. Wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, sollte das System möglichst schnell wieder restauriert werden können.

Wichtig ist es, sich eine neue Denkweise anzugewöhnen. Sicherheit ist ein schrittweiser Prozess, und kann nur durch Argwohn und kontinuierliches Nachjustieren erreicht werden.

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Arten von Angriffen

Einbruch:
  • häufigster Angriff
  • Angreifer nimmt falsche Identität an
  • Computer wird von Fremden missbraucht
  • Eigener Ruf kann geschädigt werden

Lahmlegen von Diensten - Denial Of Service (DOS):
  • verhindert, dass ein bestimmter Dienst zur Verfügung steht
  • Beispiele: Emailbomben, SYN-Flooding
  • meist nicht vermeidbar
  • zum Glück nicht sehr populär

Informationsdiebstahl:
  • aktiv (Einbruch) oder passiv (Sniffer) möglich
  • Vermeidung durch Verschlüsselung sensitiver Daten
  • Oft: Folge nach einem Einbruch

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Arten von Angreifern

Joyrider:

Joyrider sind Leute, die sich langweilen und Abwechslung suchen. Sie brechen ein, weil sie sich interessante Daten erhoffen oder es amüsant finden, fremde Computer zu benutzen. Sie verfolgen zwar keine böswilligen Absichten, jedoch richten sie auch Schaden beim Beseitigen von Spuren an. Bekannte und ungewöhnliche Standorte sind besonders attraktiv.

Vandalen:

Vandalen sind immer auf Zerstörung aus, entweder weil es ihnen Spaß bringt oder weil sie missmutig auf den Betreiber eines Dienstes sind. Ein Vandale ist praktisch immer zu bemerken. Leider lässt sich ein Vandale nur selten stoppen, wenn er sich sein Ziel ausgesucht hat. Zum Glück sind sie aber relativ selten.

Punktejäger:

Den Punktejägern kommt es nicht auf Qualität, sondern auf Quantität an. Sie hinterlassen Schaden, oder auch nicht. Meist werden sie erst lange nach ihrem Einbruch entdeckt, oder aber man wird von Behörden darauf hingewiesen, dass ein Angriff vom eigenen System stattgefunden hat.

Spione:

Spione sind hinter wichtigen Informationen her, die sie im Regelfalle auch bekommen. Sie sind genauso schwer zu entdecken wie normale Einbrüche. Einzige Möglichkeit ist, den Spionen die Arbeit zu erschweren und sensible Information schwer zugänglich zu machen.





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